Was kostet ein iSFP wirklich? Kosten, Förderung & Ablauf 2026

iSFP individueller Sanierungsfahrplan

Möchten Sie Ihr Haus energetisch sanieren, kommen Sie am individuellen Sanierungsfahrplan (iSFP) kaum vorbei. Denn er zeigt Ihnen, welche Maßnahmen sich für Ihre Immobilie lohnen und in welcher Reihenfolge Sie diese am sinnvollsten umsetzen. Doch wie hoch fallen die iSFP Kosten tatsächlich aus, und welche Förderung deckt sie ab? In diesem Artikel erfahren Sie die konkreten Zahlen sowie den genauen Ablauf – und wie Sie als Kunde unserer Energieberatung davon profitieren.

Was ist ein iSFP und wozu dient er?

Ein iSFP ist ein individueller, auf Ihr Gebäude zugeschnittener Sanierungsfahrplan. Er analysiert den energetischen Ist-Zustand Ihrer Immobilie und leitet daraus konkrete, aufeinander abgestimmte Sanierungsschritte ab. Somit erhalten Sie nicht nur eine einmalige Empfehlung, sondern eine langfristige Roadmap, die Sie Schritt für Schritt sanieren lässt – wirtschaftlich sinnvoll und technisch fundiert.

iSFP Kosten und Förderung im Überblick

Die tatsächlichen Kosten für einen iSFP hängen von der Größe und Komplexität Ihrer Immobilie ab. Allerdings übernimmt der Staat einen erheblichen Teil davon: Für die Erstellung erhalten Sie eine staatliche Förderung von 650 €. Dadurch reduzieren sich Ihre Eigenkosten spürbar, und die Investition amortisiert sich meist schon über die spätere Förderung Ihrer Einzelmaßnahmen. Denn setzen Sie Maßnahmen im Rahmen eines iSFP um, erhöht sich zudem die maximale Förderobergrenze von 30.000 € auf 60.000 € pro Wohneinheit – zusätzlich erhalten Sie einen Förderbonus von 5 % auf die Kosten über 30.000 €. Weiterführende Informationen zu den Effizienzhaus-Standards finden Sie auch bei der KfW-Förderbank.

So läuft die Erstellung Ihres iSFP ab

  1. Bestandsaufnahme: Ihr Energieberater begeht Ihre Immobilie und erfasst den energetischen Zustand von Dach, Fassade, Fenstern und Heizungsanlage.
  2. Analyse und Potenziale: Anschließend ermittelt er die wirtschaftlich sinnvollsten Sanierungsmaßnahmen und deren Reihenfolge.
  3. Erstellung des Fahrplans: Daraufhin erhalten Sie ein individuelles Dokument mit konkreten Maßnahmen, Kosten- und Einsparpotenzialen sowie Fördermöglichkeiten.
  4. Beantragung der Förderung: Zum Schluss übernimmt Ihr Berater die Antragstellung der 650-€-Förderung bei der BAFA.

Möchten Sie im Anschluss einzelne Maßnahmen umsetzen, unterstützen wir Sie zusätzlich bei der Fördermittelberatung für die jeweiligen BAFA- und KfW-Anträge.

Lohnt sich ein iSFP für Sie?

Ein iSFP lohnt sich besonders dann, wenn Sie schrittweise statt auf einmal sanieren möchten. Denn dank der höheren Förderobergrenze und des Bonus sparen Sie über die gesamte Sanierung hinweg oft deutlich mehr, als die anfänglichen iSFP-Kosten betragen. Zudem behalten Sie durch den klaren Fahrplan stets den Überblick über sinnvolle nächste Schritte, statt teure Einzelentscheidungen ohne Gesamtstrategie zu treffen. Weiterführende, unabhängige Tipps zur energetischen Sanierung bietet auch die Verbraucherzentrale.

Fazit: iSFP Kosten und Förderung lohnen sich langfristig

Ein iSFP kosten je nach Komplexität und Umfang der Immobilie ab 1.500 €, dieser Betrag reduziert sich um die 650-€-Förderung, während der Fahrplan Ihnen gleichzeitig Zugang zu deutlich höheren Fördersummen bei Ihren Einzelmaßnahmen verschafft. Somit investieren Sie einmalig in eine fundierte Planung und sparen anschließend bei jeder einzelnen Sanierungsmaßnahme bares Geld.

Möchten Sie wissen, wie viel Förderung Ihre Immobilie konkret erhalten kann? Kontaktieren Sie uns für eine unverbindliche Erstberatung zu Ihrem individuellen Sanierungsfahrplan.

Dachdämmung von Steildächern: Aufsparren- und Zwischensparrendämmung im Vergleich

Verlieren Sie über Ihr Dach spürbar Heizenergie, lohnt sich eine fachgerechte Dachdämmung beim Steildach besonders. Denn ein ungedämmtes oder unzureichend gedämmtes Steildach zählt zu den größten Schwachstellen älterer Gebäude und treibt Ihre Heizkosten unnötig in die Höhe. Allerdings stehen Ihnen dabei grundsätzlich zwei unterschiedliche Verfahren zur Verfügung: die Aufsparren- und die Zwischensparrendämmung. In diesem Artikel erfahren Sie, welches Verfahren zu Ihrem Dach passt, warum die Dampfsperre dabei eine zentrale Rolle spielt und wie Sie von staatlicher Förderung profitieren.

Warum sich die Dachdämmung beim Steildach besonders lohnt

Über ein ungedämmtes Dach entweicht ein erheblicher Teil der Heizenergie Ihres Hauses, da warme Luft bekanntlich nach oben steigt. Dämmen Sie Ihr Steildach fachgerecht, senken Sie somit nicht nur Ihre Heizkosten deutlich, sondern verbessern gleichzeitig das Wohnklima unter dem Dach – im Sommer wie im Winter. Zudem steigern Sie durch eine ausgebaute, gut gedämmte Dachfläche häufig den Wohnwert und die nutzbare Fläche Ihrer Immobilie.

Aufsparrendämmung: Dämmung oberhalb der Sparren

Bei der Aufsparrendämmung bringen Sie die Dämmschicht durchgehend oberhalb der Dachsparren an, bevor Sie die neue Dacheindeckung montieren. Dadurch vermeiden Sie Wärmebrücken nahezu vollständig, da die Sparren selbst innerhalb der gedämmten Fläche liegen. Außerdem bleibt der Wohnraum unter dem Dach während der Bauphase nutzbar, da die Arbeiten ausschließlich von außen stattfinden. Allerdings lohnt sich dieses Verfahren vor allem dann, wenn Sie ohnehin eine Neueindeckung des Dachs planen, da die Kosten sonst vergleichsweise hoch ausfallen.

Zwischensparrendämmung: die kostengünstige Alternative

Möchten Sie hingegen ohne Neueindeckung dämmen, bietet sich die Zwischensparrendämmung an. Hierbei füllen Sie den Raum zwischen den Dachsparren mit Dämmmaterial, meist von innen. Dadurch sparen Sie im Vergleich zur Aufsparrendämmung häufig Kosten, allerdings verringert sich gleichzeitig die verfügbare Dämmstärke, da diese durch die Sparrenhöhe begrenzt wird. Kombinieren Sie beide Verfahren miteinander, erreichen Sie zudem besonders hohe Dämmwerte – diese sogenannte Kombi-Dämmung eignet sich vor allem bei umfassenden Sanierungen.

Warum die Dampfsperre unverzichtbar ist

Dämmen Sie Ihr Steildach, benötigen Sie zwingend eine fachgerecht verlegte Dampfsperre auf der Innenseite der Dämmung. Denn ohne sie dringt feuchte Raumluft in die Dämmschicht ein und kondensiert dort, sobald sie auf die kältere Außenseite trifft. Die Folge: Feuchtigkeit sammelt sich im Dämmmaterial, wodurch dessen Dämmwirkung nachlässt und langfristig Schimmel sowie Bauschäden entstehen können. Achten Sie deshalb besonders auf luftdichte Anschlüsse und Überlappungen, da bereits kleine Undichtigkeiten die Wirkung der Dampfsperre erheblich beeinträchtigen. Lassen Sie die Ausführung daher stets von einem Fachbetrieb kontrollieren.

Förderung für Ihre Dachdämmung sichern

Die energetische Sanierung Ihres Steildachs fördert der Staat mit attraktiven Zuschüssen. Setzen Sie die Maßnahme im Rahmen eines individuellen Sanierungsfahrplans (iSFP) um, profitieren Sie zusätzlich von einer erhöhten Förderobergrenze sowie einem Bonus von 5 %. Die genauen, aktuell gültigen Fördersätze für die Gebäudehülle finden Sie direkt bei der BAFA – Sanierung Wohngebäude. Möchten Sie wissen, wie Sie den Antrag richtig stellen, unterstützt Sie unsere Fördermittelberatung von der Planung bis zur Auszahlung. Ergänzende technische Hintergründe zur Dachdämmung bietet zudem die Deutsche Energie-Agentur (dena).

Fazit: Dachdämmung beim Steildach richtig planen

Ob Sie sich für die Aufsparren- oder die Zwischensparrendämmung entscheiden, hängt maßgeblich davon ab, ob Sie ohnehin eine Neueindeckung planen und welches Budget Ihnen zur Verfügung steht. Unabhängig vom gewählten Verfahren gilt jedoch: Eine fachgerecht verlegte Dampfsperre entscheidet maßgeblich darüber, ob Ihre Dämmung langfristig funktioniert und Bauschäden verhindert. Lassen Sie sich deshalb frühzeitig beraten, wählen Sie das passende Verfahren für Ihr Dach und sichern sich gleichzeitig die volle staatliche Förderung.

Möchten Sie wissen, welches Dämmverfahren sich für Ihr Steildach eignet und welche Förderung Sie erhalten können? Kontaktieren Sie uns für eine unverbindliche Erstberatung.

BAFA Förderung beantragen: Schritt-für-Schritt-Anleitung

Wer sein Zuhause energetisch saniert, kann von attraktiven staatlichen Zuschüssen profitieren und BAFA Förderungen beantragen. Die Bundesanstalt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) unterstützt Einzelmaßnahmen wie die Dämmung der Gebäudehülle, den Austausch von Fenstern oder die Erneuerung der Heizungsanlage mit erheblichen Fördersätzen. Doch der Antragsprozess hat einige Fallstricke – wer sie kennt, sichert sich die volle Förderung ohne böse Überraschungen.

BAFA-Förderung beantragen: Schritt-für-Schritt-Anleitung

Sanieren Sie Ihr Zuhause energetisch, sichern Sie sich attraktive staatliche Zuschüsse. Denn wenn Sie die BAFA Förderung beantragen, unterstützt die Bundesanstalt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) zahlreiche Einzelmaßnahmen mit erheblichen Fördersätzen – etwa die Dämmung der Gebäudehülle, den Austausch von Fenstern oder die Erneuerung der Heizungsanlage. Allerdings birgt der Antragsprozess einige Fallstricke. Kennen Sie diese, sichern Sie sich die volle Förderung ohne böse Überraschungen. Als zertifizierter Energieberater begleite ich Sie durch den gesamten Prozess.

Welche Maßnahmen sind förderfähig?

Die BAFA fördert eine breite Palette energetischer Sanierungsmaßnahmen an Wohngebäuden. Dazu zählen unter anderem:

  • Wärmedämmung von Wand, Dach und Geschossdecke
  • Austausch von Fenstern und Außentüren
  • Erneuerung der Heizungsanlage (insbesondere der Umstieg auf erneuerbare Energien)
  • Einbau von Lüftungsanlagen
  • Optimierung bestehender Heizungssysteme

Die förderfähigen Kosten begrenzt der Staat auf 30.000 € pro Wohneinheit und Jahr. Setzen Sie die Maßnahme jedoch im Rahmen eines individuellen Sanierungsfahrplans (iSFP) um, erhöht sich diese Grenze auf 60.000 € – zusätzlich erhalten Sie dann einen Förderbonus von 5 % auf die Kosten über 30.000 €. Die genauen Fördersätze finden Sie außerdem direkt bei der BAFA – Sanierung Wohngebäude.

Voraussetzung: Ein Energieberater ist Pflicht, bevor Sie die BAFA Förderung beantragen

Bei den meisten Einzelmaßnahmen schreibt der Gesetzgeber die Einbindung eines zugelassenen Energieeffizienz-Experten vor. Denn der Berater übernimmt zwei zentrale Aufgaben:

  1. Technische Projektbeschreibung (TPB): Vor Beginn der Maßnahme prüft und dokumentiert er, dass die geplante Sanierung die technischen Mindestanforderungen der Förderung erfüllt.
  2. Technischer Projektnachweis (TPN): Nach Abschluss der Arbeiten bestätigt er, dass Sie die Maßnahme fachgerecht und förderkonform umgesetzt haben.

Reichen Sie diese Nachweise nicht ein, zahlt Ihnen die BAFA keinen Zuschuss aus. Die Einbindung eines Energieberaters ist somit keine optionale Zusatzleistung, sondern eine Grundvoraussetzung.

So können Sie die BAFA Förderung beantragen: 5 Schritte

1. Beratungsgespräch und Planung Legen Sie gemeinsam mit Ihrem Energieberater fest, welche Maßnahmen sinnvoll und förderfähig sind. Klären Sie dabei auch, ob sich ein iSFP lohnt, um von der höheren Förderquote zu profitieren.

2. Technische Projektbeschreibung erstellen Ihr Energieberater erstellt nun die TPB. Darin beschreibt er die geplante Maßnahme detailliert und weist die technischen Anforderungen nach.

3. Antrag stellen – vor Auftragsvergabe! Stellen Sie den Förderantrag über das BAFA-Portal, bevor Sie einen verbindlichen Auftrag an ein Handwerksunternehmen erteilen. Halten Sie diese Reihenfolge nicht ein, entfällt Ihr Förderanspruch vollständig.

4. Umsetzung der Maßnahme Sobald Sie den Zuwendungsbescheid erhalten haben, können Sie die Sanierung beauftragen und durchführen lassen.

5. Verwendungsnachweis einreichen Nach Abschluss der Arbeiten erstellt Ihr Energieberater den technischen Projektnachweis. Reichen Sie diesen anschließend zusammen mit den Rechnungen bei der BAFA ein – erst danach zahlt sie Ihnen die Fördersumme aus.

Typische Fehler, die die Förderung gefährden

  • Auftrag vor Antragstellung erteilt: Das ist der häufigste und teuerste Fehler. Denn ohne vorherige Antragstellung erhalten Sie keine Förderung – unabhängig davon, wie förderfähig die Maßnahme sonst wäre.
  • Kein zugelassener Energieberater eingebunden: Ohne TPB und TPN zahlt die BAFA keinen Zuschuss aus.
  • Fristen übersehen: Nach Erhalt des Zuwendungsbescheids gilt eine bestimmte Umsetzungsfrist, die Sie einhalten müssen.
  • Unvollständige Unterlagen beim Verwendungsnachweis: Fehlen Rechnungen oder sind sie fehlerhaft, verzögert sich die Auszahlung erheblich.

Wie lange dauert die Bearbeitung?

Die Bearbeitungsdauer bei der BAFA schwankt je nach Antragsaufkommen, liegt aber häufig bei mehreren Wochen bis wenigen Monaten. Reichen Sie einen vollständigen und korrekten Antrag ein, verkürzen Sie die Wartezeit spürbar. Deshalb lohnt es sich, die Antragstellung nicht auf eigene Faust, sondern mit erfahrener Begleitung anzugehen. Ergänzende Informationen zu Förderprogrammen bietet außerdem die KfW-Förderbank.

Fazit: Lassen Sie sich bei der BAFA Förderung beantragen professionell begleiten

Die BAFA-Förderung bietet erhebliches Sparpotenzial bei der energetischen Sanierung – vorausgesetzt, Sie halten die richtige Reihenfolge und die formalen Anforderungen ein. Binden Sie frühzeitig einen zugelassenen Energieberater ein, schützen Sie sich vor den häufigsten Fehlern und sichern sich so die volle Förderung.

Planen Sie eine energetische Sanierung und möchten wissen, welche Förderung für Ihr Projekt infrage kommt? Kontaktieren Sie uns für eine unverbindliche Erstberatung, oder informieren Sie sich über unsere Fördermittelberatung – wir begleiten Sie von der Planung bis zur Auszahlung.